Zum Welttag des Buches: Warum ich lese – 40 Liebeserklärungen an die Literatur Homunculus Verlag

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Zum heutigen Welttag des Buches ist es natürlich notwendig ein Loblied auf das Lesen, die Literatur und auf das Buch anzustimmen: Deshalb möchte ich noch einmal auf ein kürzlich erschienenes Buch hinweisen, das genau das tut – vielleicht ist es dem ein oder anderen bisher entgangen …

„Warum ich lese“ ist aus einer Idee des Literaturbloggers Sandro Abbate entstanden. Er stellte auf seinem Blog novelero die Frage: Warum lest ihr eigentlich?

Das ist doch klar, dachte ich. Doch so einfach ist es gar nicht in Worte zu fassen und mich schickte diese Frage sofort zurück in meine Vergangenheit. Schließlich formulierte ich einen kurzen Text, der aus sehr persönlichen Erfahrungen schöpfte: Welche Initiation für mich das Lesenlernen war, wie gut die Entscheidung war Buchhändlerin zu werden, welche Bedeutung Fernando Pessoa für mich hat und dass ich durchs Lesen schließlich auch zum eigenen Schreiben gekommen bin …

Erstaunlich viele andere Literaturblogger beschäftigten sich ebenfalls intensiv mit der Frage. Die entstandenen Texte waren so interessant und vielschichtig, dass Sandro die Idee hatte, man könne diese Texte doch in einem Buch versammeln. Sandro konnte dann den unabhängigen kleinen feinen Homunculus Verlag für dieses Unterfangen gewinnen.

Im März ist es nun mit einer Auswahl von 40 Texten erschienen und es ist schön geworden! Schön wäre auch, wenn es viele Leser fände. Eine Leseprobe gibt es auf der Website des Homunculus Verlags, wo auch alle Beitragenden mit ihren Blogs aufgeführt sind. Mein Text ist natürlich auch hier auf dem Blog zu lesen.

PS: Die kleine Schokoladeneule oben im Bild und vieles dergleichen mehr kann man in der Chocolaterie und Buchhandlung Fräulein Schneefeld & Herr Hund erwerben, wo auch die Buchpräsentation stattfand.

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4 Gedanken zu “Zum Welttag des Buches: Warum ich lese – 40 Liebeserklärungen an die Literatur Homunculus Verlag

  1. Zufall oder nicht das Buch habe ich diese Woche auch gelesen https://literaturgefluester.wordpress.com/2017/04/23/warum-ich-lese/und am „Welttag des Buches“ veröffentlicht.
    Das ist sich gerade schön ausgegangen und ich habe auch nachgeschaut, wer von den Bloggern das Buch gelesen und besprochen hat?
    Da sie Sie die Erste auf die ich gestoßen bin und ich denke auch, es ist ein tolles Buch, weil man es sehr gut mit den eigenen Erfahrungen verknüpfen kann und schön finde ich auch die freien Seiten in dem Buch, in dem man gleich selbst das Eigene dazuschreiben kann.
    Weniger toll fand ich die Ausstattung des Buches, den im Gegensatz zu den zwei https://literaturgefluester.wordpress.com/2016/11/18/ymir/, die ich von dem Verlag gelesen habe, war das meine nachher sehr verbogen und zerdrückt und mit dem quadratischen Format habe ich mir auch ein wenig schwer getan.
    Aber das wirklich Tolle ist ja auch, daß man alle Beiträge im Netz finden kann.
    Also noch einen schönen Tag des Buchs, ich habe ein wenig neidig gelesen, daß man in Deutschland da einige Verlage besuchen konnte, in Wien kann man heute umsonst ins Literaturmuseum hinein, ein Gratisbuch https://literaturgefluester.wordpress.com/2017/04/19/zum-welttag-des-buches/mit ein paar Texten, die Sie vielleicht auch interessieren würden, zum Beispiel „Ottos Mops“ gibt es auch und am Freitag war ich bei einem Lesefestival einer Buchhandlung https://literaturgefluester.wordpress.com/2017/04/21/von-zweihundert-jahre-leo-zur-krise-der-nachkriegszeit/, die ihr zweihundertjähriges Bestehen gefeiert hat und dann wurden gleich zweimal neue Bücher über Karl Kraus vorgestellt https://literaturgefluester.wordpress.com/2017/04/20/zweimal-karl-kraus/ und da saß neben mir eine Frau und wollte von mir wissen, wer Karl Kraus gewesen ist?
    Haben Sie eigentlich vor „Gott ist nicht schüchtern“ https://literaturgefluester.wordpress.com/2017/04/22/gott-ist-nicht-schuechtern/zu lesen?

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    • Ich habe das Buch ja schon länger und heute zum Welttag ist es ein passender Beitrag. Dass aus den Beiträgen ein Buch wurde, ist schon überraschend. Meines Wissens hat der Verlag mit Sandro Abbate die Beiträge ausgewählt. Konnte keiner ahnen, dass es so viele werden.
      Das „verlagebesuchen“ ist allerdings eine schöne Sache, hier in Berlin war die Auswahl ja groß.
      „Gott ist schüchtern“ steht eher nicht auf meiner Lektüreliste …
      Viele Grüße!

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  2. Ja, das stimmt. Die Auswahl der Texte habe ich mit dem Verlag getroffen. Allerdings war die einzige Einschränkung hierbei, dass die Beiträge ausschließlich von Literaturbloggern stammen sollten, also nicht von Autorenblogs, Lifestyleblogs oder ähnlichem. Noch kurz zur Ausstattung des Buches. Ziel war es, das Buch möglichst günstig anbieten zu können, was mit 12,90 EUR ja auch gelungen ist. Deshalb verzichten übrigens auch alle Autoren, einschließlich mir, auf ein Honorar. Liebe Grüße!

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