8. März – Frauentag: Aus aller Welt – Frauen über Frauen – Romane und Lyrik

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Der 8. März ist Internationaler Frauentag. In Berlin ist es mittlerweile sogar ein Feiertag. Grund genug einen Beitrag den vielen Autorinnen zu widmen, die ich bereits gelesen habe. Seit ich auf meinem Blog darüber schreibe, vielleicht sogar noch intensiver. Hier ist eine intuitive Auswahl aus den letzten Jahren als Geschenk zum Frauentag. Lauter leuchtende weibliche Stimmen aus aller Welt. Viel Spaß beim Entdecken!

Der Klick auf das Foto führt jeweils zum Link zur ausführlichen Besprechung.

Als erstes der wunderbare Band „Stark und leise“ über bekannte und weniger bekannte „Pionierinnen“ der Literatur von Ursula Krechel, eine Graphic Novel und Romane zunächst aus dem deutschsprachigen Raum: Hier sind immer einzelne Frauenfiguren im Mittelpunkt, oft autobiografisch.
Sei es etwa die komplizierte Großmutter-Enkelin-Beziehung bei Anna Baar oder das Altern mit dem Gefühl nicht mehr gebraucht zu werden bei Katja Lange-Müller. Sei es eine Großmutter, die bei Sigmund Freud auf der Couch lag bei Katharina Adler oder die berührende Graphic Novel, illustriert von Barbara Yelin über die Geschichte einer hochbegabten Physikerin, die, mittlerweile im Altenheim, auf ihr Leben zurückblickt, in dem sie meist als Frau zurückstecken musste. U.v.m.

 

aus Europa und England:
Allen voran die Britin Rachel Cusk mit ihrer ungewöhnlichen autobiografischen Romantrilogie. Amy Liptrot, die ihre Alkoholabhängigkeit mithilfe der rauhen Natur der Orkney Inseln heilt. Da ist die Mutter-Tochterbeziehung der Dichterin Marina Zwetajewa.  Da ist das ewige Übersehenwerden als Mädchen in einem Kinderheim in Bulgarien bei Nataliya Deleva. Da ist bei Aya Cissoko die junge Frau mit afrikanischen Wurzeln, die sich mithilfe des Boxsports ins Leben kämpft. Da sind die drei Frauen, die mit allen Mitteln gegen Missbrauch von Frauen in der Vergangenheit und Gegenwart eintreten bei Radka Denemarková. U.v.m.

 

aus Afrika, Asien, Amerika:

In Han Kangs Buch „Die Vegetarierin“ finden wir eine Frau, die sich weigert Fleisch zu essen, und selbst zur Pflanze wird, wir erfahren durch Chinelo Okaparanta, was es heißt, in einem afrikanischen Land lesbisch zu sein. Wie wenig Rechte Frauen in Indien haben, zeigt uns Meena Kandasamy und Gusel Jachina erzählt uns von einer Emanzipation in einem Straflager in der sibirischen Taiga. U.v.m.

 

Und nun last but not least zur Lyrik: Auch hier sind starke Stimmen aus aller Welt zu vernehmen. Sei es Lina Atfah, die sich in einem neuen Land ihrer Sprache versichert oder Özlem Özgül Dündar deren Gedanken sie hierhin und dorthin zerren. Sei es Granaz Moussavi, deren Lyrik in ihrer Heimat Iran nicht erwünscht ist oder Lia Sturua, die große georgische Dichterin mit beeindruckender Sprachkunst. U.v.m.

 

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