Andreas Maier: Die Städte Suhrkamp Verlag

Der achte Band des auf elf Teile angelegte Romanzyklus „Ortsumgehung“ von Andreas Maier ist erschienen! Beinahe jedes Jahr gibt es einen neuen Band, der von mir immer sehnlichst erwartet wird, denn ich bin großer Fan des Erzählstils von Maier. Es sind autobiographische Schriften, womöglich in Anlehnung an Thomas Bernhard, dessen Prosa Thema der Dissertation Maiers war. Auch Maier hat einen sehr eigenen Stil, den ich sehr amüsant finde, zudem ergibt sich bei mir oft ein Wiedererkennungseffekt, da ich im selben Jahr wie Maier geboren bin und somit ähnliche Kindheitsszenarien kenne. 

Andreas Maier wuchs in der Wetterau Nähe Frankfurt am Main auf und nimmt uns diesmal mit auf Reisen. Da sind die Kindheitsreisen mit den Eltern und den Geschwistern in den Ferien. Meist immer ans gleiche Ziel: Das eigene Ferienhaus in Brixen in Südtirol, wo immer die gleichen Abläufe vor sich gehen. Die selben Touren immer mit dem Auto, mit dem Mercedes Benz, denn der Vater ist wohlhabender Rechtsanwalt. Die täglichen Ausflüge und das Köfferchen mit den geliebten Asterixheften, die zum xten Mal gelesen werden, bereits auf der Anreise beim Autofahren.

Auch bei einer klassischen Bildungsreise der Eltern nach Griechenland ist Andreas noch dabei. Der 13-jährige Teenager sitzt dann allerdings meist an der Hotelbar und trinkt Ouzo in südländischer Langsamkeit, statt die Eltern bei den Besichtigungstouren zu begleiten. Die erste Reise allein, bzw. mit einem etwas älteren Schulfreund führt nach Frankreich, nach Biarritz und zwar per Anhalter. Schnell zeigen sich allerdings die Unterschiede zwischen den beiden Jungen. Der eine interessiert sich vor allem für Strand und Mädchen, während Andreas sich irgendwie so gar nicht zielgerichtet lieber treiben und überraschen lässt. 

Der interessanteste Teil spielt in einem piemontesischen Dorf, in dem Andreas, durch eine Freundin vermittelt, viele Wochen in einer Ferienwohnung verbringt. Mit dem Vorsatz, sich umzubringen ist er losgefahren, hadert jedoch von Tag zu Tag damit. Das Wie und Wo will bedacht sein. Das Warum erfährt die Leserin nicht, vermutet aber, dass es eine typische melancholische Stimmung einer bestimmten Altersgruppe ist, die dazu neigt. Auch die Unzufriedenheit mit dem eigenen Schreiben scheint eine Rolle zu spielen. Trotz des scheinbaren Ernsts der Situation, ist dies auch die witzigste Geschichte im Buch. Denn A. beginnt plötzlich Italienisch zu lernen und seine ersten Kenntnisse im Laden und in der Pizzeria bei der hübschen Kellnerin anzuwenden. Das ist natürlich eine Zukunftszugewandtheit in der ein Suizid keinen Platz hat.

„Besuch hatte sich angekündigt. Mein Freund Jan Plaumann und ein weiterer Bekannter würden nach Oulx kommen, in meine Wohnung. Da konnte ich mich natürlich auch wiederum nicht umbringen. Vorher wollte ich nicht, denn der Besuch würde spaßig werden, das wußte ich im voraus. Den Besuch konnte ich gerne noch mitnehmen.“

Zuletzt, Andreas ist nun bereits 32, Doktorand und hat einen Roman geschrieben, geht es nach Weimar. Es ist das Jahr 2000, ein Jahr nachdem Weimar Kulturhauptstadt Europas war. Ich erinnere mich gut daran, habe ich doch damals in Thüringen gelebt und selbst viele der Veranstaltungen besucht. Maier ist angereist zu einer Lesung anlässlich des Nietzsche-Geburtstags. Er erzählt vor allem von den vielen Nazis, die ihm dort begegnen und von den Weimarern, die er, aufgrund einer einzigen skurrilen Begegnung als sehr provinziell darstellt, was ich ein wenig unglücklich bis überheblich finde, denn an zwei Besuchen in Weimar kann man sicher keinen hinreichenden Eindruck von der Bevölkerung erlangen. Ich selbst habe die kulturellen Veranstaltungen dort mit sehr aufgeschlossenem und buntem Publikum erlebt. 

„Die Städte“ erschien im Suhrkamp Verlag. Die Besprechung zum letzten Band „Die Familie“ findet sich hier. Dort kann man auch die jeweils vorherige Besprechung der einzelnen Bände finden. 

Eine weitere Besprechung des Buches gibt es auf dem Blog BooksterHRO

 

Annette Pehnt: Alles was Sie sehen ist neu Piper Verlag

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Annette Pehnts Bücher kenne ich schon seit ihrem starken Debüt „Ich muss los“ aus dem Jahr 2001. Sie schreibt gut konstruierte Romane, die mich je nach Thema mehr oder weniger erreichen. Zuletzt gefiel mir Briefe an Charley, in dem Sie sich auch mit einem Buch der Lyrikerin Friederike Mayröcker auseinandersetzt. Im Klappentext steht, dass sie seit 2018 das Institut für literarisches Schreiben in Hildesheim leitet. Da kommt mir gleich das böse Wort „Institutsprosa“ in den Sinn. Tatsächlich ist der neue Roman aus dieser Sicht sicher gelungen. Handwerklich perfekt, gut durchdachte Story, die auch noch Blicke ins Politische und Gesellschaftskritische aufweist. Und doch: mir fehlt da was. Da leuchtet nichts.

Eine Frau macht mit ihrem alten Vater (Bildungsbürgertum) jedes Jahr gemeinsam geführte Bildungsreisen. Ein bekannter Reiseveranstalter mit Kleingruppen und bestens ausgebildetem Personal. Ich denke da an Studiosus, falls es das noch gibt. Die aktuelle Reise führt nach Khirtan. Khirtan ist ein erfundener Ort, der für ein Land wie China oder Nordkorea stehen könnte. Jedenfalls für ein asiatisches Land mit autoritärem Regime.

Anfangs läuft alles gut, alles scheint perfekt organisiert. Doch dann taucht der nette Reiseleiter Nime an einem der Tage mit vollem Programm einfach nicht auf. Warum und wie es ohne ihn weitergeht, erfährt die Leserin nicht. Dafür aber etwas aus Nimes Leben. Aus welcher Familie er stammt, dass er schon in der Schule wahnsinnig gut Geschichten erzählen konnte und damit auch seine zukünftige Frau gewann. Dass er irgendwie anders war mit einem direkten Blick. Zu direkt und scharf für dieses Land, in dem der Einzelne, Individualismus und Eigeninitiative kaum gefragt sind. So erzählen dann auch verschiedene Personen Ähnliches über ihn, die in engerem oder weiteren Sinn mit ihm irgendwie zu tun haben/hatten.

Wie die Touristengruppe dürfen wir Leser Sehenswürdigkeiten und ausgewählte Teile der Bevölkerung kennen lernen. Ja, wir Leser erfahren sogar etwas zu den Hintergründen, was der Reisende eher nicht mitbekommt, zur echten Wirklichkeit der Menschen, die für Touristen gute Miene zum bösen Spiel machen. Auch die Dynamik, die in der Gruppe entsteht, entfaltet sich im Laufe der Geschichte. Wobei die Personen aber irgendwie auch sehr klischeehaft dargestellt sind. So richtig nah kommt mir keine/r.

Alles in allem weiß ich eigentlich nach Ende der Lektüre nicht, was die Botschaft des Romans sein soll. Falls es keine gibt, hätte zumindest die Sprache und die Form diese in meinen Augen nicht ganz gelungene Story retten sollen/müssen. Hat sie leider nicht. Nicht ein Satz zitierenswert. Schade. Es gibt stimmigere Bücher von dieser Autorin.

Immerhin stimmt mir da Jörg Magenau mit seiner Kritik auf Deutschlandfunk Kultur zu.

Der Roman erschien im Piper Verlag. Auf der Verlagsseite gibt es eine Leseprobe. Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

Hinweis: Der Umstand, dass es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, hat keinerlei Auswirkung auf meine Wahrnehmung und Rezension des Buches.

Grand Tour – Reisen durch die junge Lyrik Europas Hanser Verlag

 

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„Die Grand Tour war, vor allem im 18. Jahrhundert, die klassische Bildungsreise für junge Adelige, aber auch für Künstler und Intellektuelle, vor allem nach Italien, mitunter aber auch nach Paris und London, nach Athen, Istanbul und Amsterdam, um die dortige Architektur, Kunst und Kultur kennenzulernen, um den eigenen Horizont zu erweitern und das Erlernte und Erlesene durch sinnliche Erfahrungen vor Ort ergänzen und vervollkommnen zu können, was Monate, manchmal Jahre dauern konnte.“

Eine ganze Weile liegt die umfangreiche bereits 2019 erschienene Lyrik-Anthologie „Grand Tour“ nun schon hier und gerade zur Zeit, da Reisen selbst in Europa derzeit noch schwierig sind und es wieder Grenzkontrollen gibt, nehme ich sie immer wieder zur Hand. Tatsächlich fällt es mir derzeit auch leichter Lyrik zu lesen als Prosa. Womöglich liegt es an der schönen Abstraktheit oder an der Möglichkeit, mich als Leserin viel weiter „auszudehnen“ als im Roman.

„Vielleicht ist die uralte, bis in mythische Zeiten zurückgreifende, aber immer noch bemerkenswert lebendige Form des Gedichts nicht das schlechteste Mittel um festzustellen, an welchem Punkt des Weges hin zu jenem Ort oder Zustand, zu einem idealen Europa, wir uns befinden.“

Die Herausgeber des Bandes sind Jan Wagner, kein Unbekannter, spätestens seit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2015, und Federico Italiano, ebenfalls wie Wagner Dichter und Übersetzer. Aus einem unter Lyrikern bei einem Poesiefestival entsponnenen Vorhaben wurde ein umfangreicher Band kreiert, der wirklich einen schönen Einblick in die Lyrik unserer europäischen Nachbarn gibt. Viel Arbeit war es. Mehrere Jahre haben beide Herausgeber über Inhalte diskutiert, beraten, gestritten und entschieden. Zunächst aus der Ferne dann im Zwiegespräch. Beide erzählen darüber im aufschlussreichen Vorwort. Die deutsche Akademie für Sprache und Dichtung war hinlänglich am Gelingen beteiligt.

730 Stimmen und 49 Länder auf 584 Seiten. Quer durch Europa mit Gedichten, eine wundervolle Entdeckungsreise, eine Fülle an Leseanregungen. Alle Autoren sind mit ihren Büchern im Anhang zu finden (allerdings ohne biographische Daten). Jedes Gedicht wurde in deutscher Übersetzung und der Originalsprache abgedruckt. Es wurde weder irgendwie chronologisch noch alphabetisch verfahren. Die Herausgeber haben sich entschieden die Texte in sieben verschiedene Reisen/Kapitel zu unterteilen. Dabei sind all die bekannten und großen Dichternationen, aber auch kleine Länder mit vollkommen unbekannten Namen. Von Island bis Georgien, von Portugal bis Estland oder von Finnland bis Belgien. Bretonisch, irisch, samisch, rätoromaisch: Alles wurde übersetzt. Alle haben eine gleichwertige Stimme. Einzig eine Einschränkung gibt es: Es wurde entschieden, um den Begriff „junge Lyrik“ einzugrenzen, eine Altersgrenze bis zum Jahrgang 1967/68 zu setzen.

Schnell ist das Jahrhundert. Wir überleben die leichten
Erdbeben,
indem wir in den Himmel schauen statt auf die Erde.
Wir öffnen die Fenster, um Luft hereinzulassen
von den Orten, an denen wir noch nie gewesen sind.
Kriege existieren nicht, weil täglich jemand
unser Herz verletzt. Schnell ist das Jahrhundert.
Schneller als das Wort.
Wäre ich tot, würden mir alle glauben,
wenn ich schwiege.“

Nikola Madzirov – Alexander Sitzmann

Eine riesige Fülle an Dichtern und Übersetzern sind an diesem Projekt beteiligt gewesen. Ein besonders reger Austausch entstand zwischen den Nationen, der durch den Rahmen von Poesiefestivals ohnehin gegeben ist. Länder- und sprachübergreifend wurde gearbeitet. Erkennbar ist auch, wie viele der Autor*innen ohnehin in mehreren Gegenden und/oder Sprachen zuhause sind und wie kurz zum Glück die Wege durch das heutige Europa geworden sind. Die Themen sind vielseitig und vielschichtig, durchaus auch gesellschaftskritisch und politisch engagiert. Die folgend abgebildeten 3 Texte kommen von Dichter*innen, von denen ich auch bereits Bücher auf dem Blog besprochen habe (siehe link):

Wer Lust darauf hat Lyrik zu entdecken und noch nicht so recht weiß, wohin die Reise gehen soll, dem sei dieses feine Buch als Wegweiser ans Herz gelegt. Lyrik leuchtet!

Grand Tour erschien im Hanser Verlag. Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

Hier noch der Beitrag der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung zum Buch:

 

 

Andrea Wulf / Lilian Melcher: Die Abenteuer des Alexander von Humboldt Graphic Novel C. Bertelsmann Verlag

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„Juni 1799: Alexander von Humboldt bricht zu einer abenteuerlichen Entdeckungsreise durch Südamerika auf, die das Verhältnis zwischen Mensch und Natur grundlegend verändern wird …“

Ein wundervolles Buch! Ein Bilderbuch für alle! Ein feines Buchkunstwerk!
In der Art einer Graphic Novel haben Andrea Wulf und die Illustratorin Lilian Melcher dieses ungewöhnliche Buch gestaltet. Es geht um die amerikanischen Reisen Alexander von Humboldts (1769 – 1859) und zwar nicht in einer wissenschaftlichen Form, sondern erzählerisch und von zauberhaften Illustrationen begleitet. Text und Bild finden hier stimmig zueinander, fließen ineinander und befruchten sich gegenseitig. Bilder, oft collagenhaft, teils skizzenhaft mit Bleistift oder Filzstift gezeichnet, teils mit Sprechblasen wie im Comic und teilweise im Erzählstil weisen auf die wichtigsten Ereignisse der Humboldt`schen Reise hin und sind oft wunderbar detailverliebt.

Andrea Wulf, die bereits Bücher zum Thema veröffentlicht hat, schrieb ihren Text nahe an den von Humboldt selbst veröffentlichten Schriften, selbst die Dialoge entsprechen überwiegend den in den Tagebüchern festgehaltenen. Humboldt stellt fest, wie in der Natur alles mit allem zusammenhängt. Unfassbar, wie weit- ja beinah hellsichtig, Humboldt vieles in seinen Studien der Natur voraussah, was uns heute einholt. So wusste er bereits damals, was geschieht, wenn man ganze Regenwälder abholzt.

“ … ich bin ziemlich stolz darauf, Kosmos – ein Buch über das gesamte Universum – geschrieben zu haben, ohne ein einziges Mal das Wort „Gott“ zu benutzen. Ich möchte ohnehin viel lieber etwas über die Naturverehrung der Indianer erfahren.“

Andrea Wulf geht in diesem Band chronologisch vor. An den Anfang stellt sie den alten Humboldt in Berlin, der in Rückblicken seine Geschichte erzählt und zwischendurch in bestimmten Szenen wieder als Erzählerfigur auftaucht. Die Seiten sind meist komplett mit Fotocollagen, Zeichnungen oder Kopien der handschriftlichen Aufzeichnungen Humboldts unterlegt, darüber dann die Sprechblasen einzelner Dialoge oder der Text der Erzählerstimme. Man kann sich gar nicht satt sehen, denn es sind oft auch sehr klein detaillierte Darstellungen dabei.

Eigentlich grenzt es an ein Wunder, dass Humboldt und seine treuen Gefährten, diese gefährlichen Reisen überlebt haben (wenn man etwa bedenkt, welche Ausrüstung einem heutigen Bergsteiger bei einem 4000er zur Verfügung steht). Die Sammlungen der Pflanzen und Tiere sind auf der langen Reise teilweise zerstört oder verloren gegangen, aufgrund der riesigen Menge jedoch, die vor allem auch auf seinen französischen Begleiter Aimé Bonpland (1773 – 1858) zurückgehen, blieb doch viel erhalten. Und Humboldt hielt alles genau fest, fertigte Zeichnungen, schrieb Tagebuch: Die Fahrten mit dem Schiff, die Bergbesteigungen, die Messungen, die Entdeckungen von Pflanzen und Tieren, die Beobachtungen der Himmelsphänomene und Archivbesuche. Es gibt eine riesige Zeichnung, die seine Art der Zusammenhänge der Naturphänomene an den unterschiedlichen Standorten vergleicht und klar aufzeigt. Zudem schrieb er auch kritische Texte, etwa zur Sklaverei auf Kuba und zur Zerstörung der Natur, etwa durch Plantagenbetrieb oder Abholzung.

Am Ende dauerte die Reise fünf Jahre von 1799 bis 1804 und führte etwas unstet durch das nördliche Südamerika, Mexico und Kuba mit einem Abstecher kurz vor der Heimreise in die USA mit Besuch des Präsidenten Jefferson.

Sehr witzig finde ich, dass die Illustratorin sich und die Autorin in die Story einzeichnet (siehe oben). Andrea Wulf und Lilian Melcher kann ich nur ein großes Kompliment aussprechen für solch eine wundervolle Idee und die hervorragende Umsetzung. Ein Buch, welches Lust auf mehr Graphic Novels und auf mehr über Alexander von Humboldt macht.
Zur Zeit gibt es noch bis April im Berliner Deutschen Historischen Museum eine Ausstellung über die Humboldt-Brüder, auf die ich nun noch mehr gespannt bin: https://www.dhm.de/ausstellungen/wilhelm-und-alexander-von-humboldt/ausstellung.html

Das Buch erschien im C. Bertelsmann Verlag und wurde übersetzt von Gabriele Werbeck. Eine Leseprobe gibt es hier. Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Eine weitere Besprechung gibt es auf dem Blog „Elementares Lesen“, den ich hiermit gleich empfehle, weil man immer eine Fülle an interessanten Sachbuchtiteln findet.

Hinweis: Der Umstand, dass es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, hat keinerlei Auswirkung auf meine Wahrnehmung und Rezension des Buches.